Familienaufstellungen

Es liegt sicher nahe und entspricht den tatsächlichen Gegebenheiten, infolge der
engen Zusammenarbeit mit ärztlicher Tätigkeit einen hohen Anteil von Symptomaufstellungen mit letztlichem Augenmerk auf der Beseitigung
somatischer Störungen zu vermuten.
Allerdings reicht das Spektrum der Beratungsanlässe von diesen, zunächst als
‚rein’ somatisch präsentierten Störungen

über bereits vom Klienten selbst als
‚psychosomatisch’ eingestufte funktionelle Beschwerdesyndrome bis hin zu Depressionen, Angst- und Panikerkrankungen. Hier arbeite ich auch mit Chakrenaufstellungen.

 

Dazu kommen nicht selten symptomatische Psychosen bei Organerkrankung oder Sucht, Persönlichkeitsstörungen und Traumafolgen
sowie Partnerschafts-, Eltern-Kind-, Generations- oder die immer häufigeren Schul- und Erziehungsprobleme.
Ein gewisser Teil der Klienten, das sind vor allem solche mit manchmal langjähriger Therapieerfahrung, diejenigen nach als lebensverändernd empfundenen Ereignissen, Erkrankungen, Krisen oder Erlebnisen und sich selbstals spirituell Suchende begreifende Menschen in Prozessen der Selbsterfahrung
und Selbstfindung fragt von sich aus Familienstellen nach.


Diese Situation führt zu einer Reihe von Besonderheiten:
So verfüge ich in vielen Fällen bezüglich des Klienten über ein umfangreiches Vorwissen aus medizinisch-psychologischer Fallaufnahme,

häufig einschließlich Heilmittelanamnese und chakren-energetischem Status; selbst

führe ich mit nahezu allen späteren Aufstellungsteilnehmern zumindest ein ca. halbstündiges Vorgespräch mit Erstellung eines Genosoziogramms.


Nicht zuletzt behalte ich so die Möglichkeit, die Ernsthaftigkeit und Ressourcen eines Klienten zu sondieren und meine persönliche Bereitschaft mit ihm zu arbeiten und (bei Fremdzuweisungen)

die Angemessenheit von Dritter Seite
empfohlenen aufstellerischen Vorgehens selbst noch einmal zu erwägen.


Wenngleich hier sorgsam darauf geachtet wird, keine überzogenen Erwartungenzu wecken

und auch denkbare programmatische Vorgaben bezüglich des folgenden Aufstellens zu vermeiden ist dies gleichzeitig Gelegenheit, auf häufige
Fragen, Ängste und weltanschauliche Verunsicherungen des Klienten einzugehen.
Dazu gehört selbstverständlich auch die Zusicherung von Anonymität und
unbedingter Schweigepflicht in und nach den Aufstellungen, es ist dies ein Faktor, dessen Wertigkeit angesichts einer vorwiegend lokalen und regionalen Herkunft der Teilnehmer kaum überschätzt werden kann: in unserem Umfeld gilt eben tatsächlich: ‚Jeder kennt Jeden’ oder doch zumindest jemanden, der etwas über einen Anderen oder seine Familie weiß.

 

Für mich war es von Beginn an nicht leicht und erforderte erst die Entwicklung einer geeigneten inneren Haltung um gerade jenes, für manche anderen therapeutischen Bemühungen essentielle Material mithilfe zeitweiligen Vergessens
aus dem Raum, in dem meine Aufstellungen geschehen können herauszuhalten.


Die Aufstellungen finden bedarfsweise etwa alle vier bis sechs Wochen am Wochenende statt, Beginn ist an beiden Tagen jeweils

mittags um 14 Uhr.


Den Teilnehmern wird dringend zur Anwesenheit an beiden Nachmittagen geraten, um ihnen einerseits ein Einfühlen in häufig zahlreichenden
Stellvertretungen zu ermöglichen und ihnen andererseits so manches Mal über Nacht Gelegenheit zu Sammlung und Nachschwingen des Gespürten-Gesehenen zu geben.
An den Aufstellungswochenenden führe ich alle Formen von Systemaufstellungen und Traumaarbeit durch, sowie gelegentlich Organisationsaufstellungen. Immer häufiger kommt es zu Symptomaufstellungen in Form von Chakrenaufstellungen, dabei ist es auch für den Klienten schön zu sehen, auf welcher Ebene

seine ‚Verletzung’ stattgefunden oder,

in welchem Körper sie sich manifestiert hat.
Aufstellungen von homöopathischen Heilmittelbildern oder wesenhaften
Blütenessenzen und verdecktes Arbeiten sind

wie auch die Arbeit mitBodenankern eher der Einzelarbeit im Rahmen längerfristiger ganzheitlicher Behandlungen beziehungsweise besonderen Terminen und Fragestellungen
vorbehalten.